Geschäftsreisende sollten sich in den kommenden Monaten auf zahlreiche Neuerungen bei elektronischen Einreisegenehmigungen (ETA, ESTA, ETIAS & Co.) einstellen. Weltweit setzen immer mehr Länder auf digitale Vorab-Registrierungen, auch bei visumfreien Reisen. Wer beruflich international unterwegs ist, sollte diese Entwicklungen frühzeitig im Blick behalten, um Verzögerungen oder Probleme bei der Einreise zu vermeiden.
Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Änderungen für 2026, die für Business Traveller relevant sind.
Auch wenn der deutsche Reisepass visumfreie Einreisen in 188 Länder ermöglicht, ist dies zunehmend an eine digitale Registrierung vor Reiseantritt geknüpft. Elektronische Genehmigungen sollen Sicherheitsprozesse vereinfachen, führen aber gleichzeitig zu mehr administrativem Aufwand für Reisende und Unternehmen.
Großbritannien hat angekündigt, die Kontrolle der ETA-Bescheinigungen ab dem 25. Februar 2026 deutlich zu verschärfen. Die Kosten für die britische ETA wurden bereits auf 16 Pfund erhöht. Geschäftsreisende sollten sicherstellen, dass die Genehmigung rechtzeitig beantragt und gültig ist – insbesondere bei kurzfristigen Reisen.
Die EU plant die Einführung der digitalen Einreisegenehmigung ETIAS für Nicht-EU-Staatsangehörige im letzten Quartal 2026. Gleichzeitig wurde die Gebühr von ursprünglich 7 Euro auf 20 Euro angehoben. Auch wenn deutsche Staatsbürger hiervon nicht betroffen sind, spielt ETIAS für international tätige Unternehmen und globale Teams eine wichtige Rolle.
Die USA haben die Gebühr für die ESTA-Einreisegenehmigung bereits im Herbst 2025 deutlich erhöht – von 21 US-Dollar auf 40 US-Dollar. Für Geschäftsreisen in die USA sollten diese zusätzlichen Kosten künftig einkalkuliert werden.
Die Einreisebestimmungen in Asien entwickeln sich uneinheitlich:
Elektronische Einreisegenehmigungen sind längst fester Bestandteil internationaler Geschäftsreisen. Unterschiedliche Fristen, Gebühren und Systeme erhöhen die Komplexität – insbesondere bei kurzfristigen oder multilateralen Reisen. Eine strukturierte Reisevorbereitung und klare interne Prozesse werden daher immer wichtiger.
Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern – etwa durch politische Entscheidungen, Sicherheitslagen oder neue technische Vorgaben. Trotz sorgfältiger Recherche empfehlen wir Business Traveller dringend, sich vor jeder Reise zusätzlich über die aktuellen Einreise- und Sicherheitsbestimmungen beim Auswärtigen Amt zu informieren. So stellen Sie sicher, dass Sie jederzeit mit den neuesten und verbindlichen Informationen reisen.
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